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Praxisschwerpunkt

Humanidentische Hormone aus der Yamswurzel

Hormone

Hormone sind Botenstoffe, die als Kommunikationsexperten den gesamten Stoffwechsel des Körpers regulieren. In diesem Kommunikationsablauf agieren Hormone nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Während humanidentische Hormone als maßgefertigte Schlüssel für die Rezeptoren (Andockstellen) in unserem Körper fungieren, besteht bei den synthetisch hergestellten Hormonen lediglich eine gewisse Ähnlichkeit zu den menschlichen Hormonen.

Hormonelle Dysbalance

Besteht auf hormoneller Ebene jedoch eine Dysbalance, wie beispielsweise ein Mangel an Hormonen, so führt dieses Ungleichgewicht zu verschiedenen Symptomen. So verursacht ein Progesteronmangel, der schon in einem frühen Lebensalter auftreten kann, schmerzhafte und starke Menstruationen und die Bildung von Myomen und Ovarialcysten. Desweiteren ist ein Progesteronmangel der Auslöser für das prämenstruelle Syndrom (PMS).


Im späteren Lebensalter - etwa um das fünfzigste Lebensjahr - entwickelt sich bei Frauen ein Östrogenmangel. Dieser ist verantwortlich für die klassischen klimakterischen Beschwerden (Wechseljahresbeschwerden) wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und emotionale Verstimmungszustände.


Hormontherapie

Um die oben genannten Symptome eines Hormonmangels zu therapieren, kann eine Hormonersatztherapie durchgeführt werden. Wie bereits angesprochen, bieten humanidentische Hormone den Vorteil, dieselbe biochemische Struktur aufzuweisen wie körpereigene (humane) Hormone.

Bei den synthetisch hergestellten Hormonen besteht jedoch keine Deckungsgleichheit. Aufgrund dieses strukturellen
Unterschieds können durch synthetisch hergestellte Hormone Kommunikationsprobleme auf zellulärer Ebene resultieren, welche zu zahlreichen Nebenwirkungen und im schlimmsten Fall zur Bildung von Krebszellen führen. Hormontherapien mit synthetischen Hormonen haben aufgrund der Nebenwirkungen einen schlechten Ruf.

Viele Frauen fürchten nach der Veröffentlichung diverser Studien das erhöhte Risiko von Brustkrebs und Schlaganfällen.

Humanidentische Hormone haben diese Nebenwirkungen nicht – sie wirken überdies protektiv.

Die Therapie mit humanidentischen Hormonen erfolgt in meiner Praxis maßgeschneidert und verantwortungsvoll.
Zunächst wird bei Ihnen eine Hormonanalyse aus dem Blut durchgeführt, um zu ermitteln, ob ein Hormonmangel bzw. eine Hormonüberproduktion vorliegt. Auf der Basis dieser Ergebnisse wird Ihnen eine individuell passende  Hormondosierung empfohlen.

Hierbei wird das Hauptaugenmerk darauf gelegt, dass Östrogen und Progesteron in einem ausgewogenen Verhältnis substituiert werden und keinesfalls eine Östrogendominanz entsteht.

Die Therapie wird mit humanidentischen Hormonen aus der Yamswurzel in Kapselform (nach Dr. Rimkus) durchgeführt. Es handelt sich dabei um Zellulosekapseln mit dem Trägerstoff Olivenöl. Durch die ölige Aufbereitung werden die humanidentischen Hormone direkt nach der Magenpassage durch einen großen Lymphgang
(Ductus thoracicus) aufgenommen und sofort in das Blutgefäßsystem eingespeist. Durch diese Darreichungsform der Hormone ergibt sich der Vorteil, dass die Hormone die Leber nicht passieren müssen. Diese Umgehung der Leberpassage verhindert einen Wirkverlust der substituierten Hormone (durch den sogenannten First-Pass-Effect) und eine Belastung der Leber.

Die ersten Therapieeffekte sind für die Patientin mit klimakterischen Beschwerden bereits nach 2 - 3 Wochen spürbar: Hitzewallungen treten seltener und weniger stark auf, darüber hinaus verbessert sich die Schlafqualität kontinuierlich.

Sechs Wochen nach Therapiebeginn wird zur Kontrolle des Therapieerfolgs der Hormonsubstitution erneut eine Blutanalyse durchgeführt. Bei manchen Patientinnen erfolgt hiernach eine nochmalige Dosisanpassung, um optimalste Therapieerfolge zu erreichen.

Die Therapie ist bei korrekter Dosierung nebenwirkungsfrei.
Mein persönlicher therapeutischer Anspruch ist, dass spätestens nach drei Monaten all Ihre Beschwerden verschwunden sind.

Weiterhin ergeben sich durch die Substitution mit humanidentischen Hormonen positive Langzeiteffekte, die im Folgenden aufgeführt sind.

Wirkung auf psychischer Ebene

  • Deutliche Verbesserung der oft bestehenden depressiven Stimmungslage
  • Reduzierung von Ängsten und Panikattacken
  • Stärkung der Ausgeglichenheit

Wirkungen auf den Bewegungsapparat

  • Anstieg der Knochendichte bei Osteoporose
  • Zunahme der Muskelkraft
  • Verbesserung der Gesamtbeweglichkeit, auch bei Arthrose
  • Reduzierung rheumatischer Schmerzen

Wirkung auf die Haut

  • Reduzierung der Hauttrockenheit
  • Verbesserung der Durchblutung der Schleimhäute

Die Therapie mit natürlichen, humanidentischen Hormonen aus der Yamswurzel (nach Dr. Rimkus) ist das natürlichste Anti-Aging der Welt!

- Dr. med. Petra Dehm -
© Dr. med. Petra Dehm - Fachärztin für Frauenheilkunde & Geburtsthilfe